Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember

Stig­ma­ti­sie­rung be­en­den

Welt-AIDS-Tag am 1. De­zem­ber

Tes­sa Gan­se­rer for­dert Un­ter­zeich­nung der De­kla­ra­ti­on #po­si­tiv­ar­bei­ten für den Öf­fent­li­chen Dienst in Bay­ern

Mün­chen (29.11.19/lmo). Die ‚Aids-Kri­se‘ in den 1980er und 1990er Jah­ren brach­te sehr vie­len Men­schen den Tod und un­end­lich vie­len An­ge­hö­ri­gen enor­mes Leid! Je­des Jahr am 1.12. wird des­we­gen der Op­fer die­ser Krank­heit ge­dacht. Der­zeit le­ben welt­weit et­wa 37,9 Mil­lio­nen Men­schen mit HIV, in Deutsch­land sind es ca. 90.000 Men­schen.

Zum Welt-AIDS-Tag er­klärt die queer­po­li­ti­sche Spre­che­rin und Spre­che­rin für den Öf­fent­li­chen Dienst, Tes­sa Gan­se­rer:

Dank Me­di­ka­men­ten und er­folg­rei­cher The­ra­pie- und Prä­ven­ti­ons­mög­lich­kei­ten gibt es für HIV-po­si­ti­ve Men­schen in west­li­chen Län­dern na­he­zu kei­ne ge­sund­heit­li­chen Ein­schrän­kun­gen mehr. Das gro­ße Pro­blem ist viel­mehr die Stig­ma­ti­sie­rung – ge­ra­de im Job. Da­bei sind HIV-po­si­ti­ve Men­schen ge­nau­so ar­beits­fä­hig wie nicht-in­fi­zier­te Arbeitnehmer*innen.

Hier fehlt es an ge­eig­ne­ter Auf­klä­rung. Wir müs­sen dis­kri­mi­nie­rungs­freie Be­din­gun­gen im Ar­beits­le­ben er­mög­li­chen. Des­halb for­de­re ich die Söder-Re­gie­rung auf, die De­kla­ra­ti­on #po­si­tiv­ar­bei­ten* für den Öf­fent­li­chen Dienst in Bay­ern zu un­ter­zeich­nen. Zu­sam­men mit vie­len Ver­bän­den und Un­ter­neh­men kön­nen wir hier ein Zei­chen ge­gen die Dis­kri­mi­nie­rung von HIV-po­si­ti­ven Men­schen set­zen, deut­li­che Si­gna­le sen­den und ei­nen re­spekt­vol­len Um­gang mit HIV-po­si­ti­ven Kolleg*innen för­dern!“

* https://www.aidshilfe.de/positivarbeiten

Grü­ner An­trag ” Für ei­nen dis­kri­mi­nie­rungs­frei­en Um­gang mit HIV-po­si­ti­ven Men­schen”

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