Steuerverschwendung stoppen - Für eine nachhaltige klimaschützende Mobilitätspolitik anstatt veraltete Planungen

Steu­er­geld­ver­schwen­dung stop­pen

Ge­plan­ter kreu­zungs­frei­er Aus­bau des Fran­ken­schnell­wegs: Steu­er­geld­ver­schwen­dung für kli­ma­schäd­li­chen Stra­ßen­bau stop­pen

- Die Grü­ne Land­tags­frak­ti­on for­dert die Ein­spa­rung der im baye­ri­schen Dop­pel­haus­halt 2019/20 be­an­trag­ten „Son­der­fi­nan­zie­rung Fran­ken­schnell­weg” (ins­be­son­de­re für Pla­nung) in Hö­he von ins­ge­samt bis zu 100 Mio. €. Die Ver­fol­gung ei­ner über 50 Jah­re al­ten Au­to­bahn­pla­nung mit­ten durch Nürn­berg ist an­ge­sichts der Kli­ma­kri­se schon lan­ge nicht mehr zu recht­fer­ti­gen.

Nürn­berg fährt mit Voll­gas in die fal­sche Rich­tung und soll nach dem Wil­len der Staats­re­gie­rung noch Tank­fül­lung auf Kos­ten der Steuerzahler*innen spen­diert be­kom­men“, kom­men­tiert die grü­ne Ab­ge­ord­ne­te Tes­sa Gan­se­rer.
An­statt über ei­ne hal­be Mil­li­ar­de Eu­ro für ei­ne Stadt­au­to­bahn zu ver­gra­ben, müs­sen die Steu­er­gel­der zu­kunfts­ori­en­tiert in­ves­tiert wer­den. Wenn wir ei­ne Ver­kehrs­ver­la­ge­rung von der Stra­ße hin zum um­welt­freund­li­chen Öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel und zum Fahr­rad wol­len, dann müs­sen wir auch den In­ves­ti­ti­ons­schwer­punkt end­lich ver­la­gern.

Des­halb be­an­tragt die Grü­ne Land­tags­frak­ti­on, um nur zwei For­de­run­gen her­aus­zu­grei­fen, ei­nen neu­en ei­ge­nen Haus­halts­ti­tel für den Bau von Rad­schnell­we­gen und für Ta­rif­zu­schüs­se zu den Ver­kehrs­ver­bün­den in Hö­he von 100 Mio. Eu­ro, so wie es auch vom Nürn­ber­ger Rat­haus für den VGN ge­for­dert wird. Ob­wohl der Münch­ner Ver­kehrs­ver­bund ei­ne För­de­rung durch den Frei­staat er­hält, wird dem VGN ein sol­cher Zu­schuss von der CSU/FW-Ko­ali­ti­on bis­her ver­wehrt.

Dass durch­aus vor­han­de­ne gu­te An­sät­ze von den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern sehn­lichst er­war­tet und auf­ge­grif­fen wer­den, zeigt das Bei­spiel Las­ten­rä­der: der För­der­topf ist in Win­des­ei­le aus­ge­schöpft. Aber für die Ver­zehn­fa­chung der Mit­tel fehlt der Wil­le, ob­wohl der Be­trag noch nicht mal ein Drit­tel der jähr­li­chen War­tungs­kos­ten des FSW-Tun­nels wä­re.

Hier ist der An­trag zum Haus­halts­plan 2019/2020 “Kei­ne Fi­nanz­mit­tel für Stadt­au­to­bahn Fran­ken-Schnell-Weg (FSW), (Kap. 13 03 Tit. 883 05)” her­un­ter­lad­bar.

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