Queer­po­li­ti­sches Vernetzungstreffen

Am 2. Ok­to­ber 2020 ha­ben wir un­ser Queer­po­li­ti­sches Ver­net­zungs­tref­fen nach­ge­holt. Was zu­nächst in ei­nem klei­ne­ren Rah­men als Prä­senz­ter­min ge­plant war, muss­te sehr kurz­fris­tig dann doch zu ei­ner on­line-Ver­an­stal­tung wer­den, die par­al­lel ge­streamt wurde.

Das The­ma war die Sicht­bar­keit von LGBTIQ* in den Me­di­en. Zur För­de­rung von Ak­zep­tanz se­xu­el­ler und ge­schlecht­li­cher Viel­falt sind Me­di­en die viel­leicht wich­tigs­ten Partner*innen. Aber sie wer­den ih­ren Mög­lich­kei­ten noch nicht ge­recht. In Film und TV sind quee­re Men­schen nach wie vor ei­ne Rand­er­schei­nung und weit weg vom ge­sell­schaft­li­chen An­teil von ca. 10%. An­de­re Me­di­en, zum Bei­spiel Strea­ming-Diens­te wie Net­flix, sind hier deut­lich weiter.

Wir, mei­ne Kol­le­gin San­ne Kurz (Rund­funk­rä­tin und Spre­che­rin für Film und Kul­tur) und ich, ha­ben mit Vertreter*innen von BR, ZDF, WDR, mit Re­dak­teu­rin­nen und Re­gis­seu­ren, Netz­wer­kern, Blog­gern und Her­aus­ge­be­rin­nen dar­über dis­ku­tiert, was Me­di­en leis­ten soll­ten, wel­che We­ge gang­bar sind und wie Po­li­tik sie ak­tiv be­glei­ten kann.

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