Jeder Mensch hat das Recht auf eine selbstbestimmte Geschlechtsidentität.

Kla­re Po­si­tio­nie­rung ge­for­dert

Pres­se­mit­tei­lung vom 3. Mai 2019

Wie kürz­lich be­kannt wur­de, hat der ho­m­ofeind­li­che, christ­lich-fun­da­men­ta­lis­ti­sche Ver­ein Teen­STAR an Schu­len in Sach­sen so­ge­nann­te „Auf­klä­rungs-Work­shops” durch­ge­führt. Da die­ser Ver­ein sei­nen Sitz in Bay­ern hat, be­fürch­tet Tes­sa Gan­se­rer, queer­po­li­ti­sche Spre­che­rin der baye­ri­schen Land­tags­grü­nen, dass die­ser Ver­ein auch bei uns sein Un­we­sen treibt. Sie hat die be­grün­de­te Sor­ge, dass auch an bay­ri­schen Schu­len ho­mo- und trans­feind­li­che Se­mi­na­re an­ge­bo­ten wer­den.

Ei­ne sol­che of­fen ho­mo­pho­be Pro­pa­gan­da ge­fähr­det das Wohl von Kin­dern und Ju­gend­li­chen und hat an un­se­ren Schu­len nichts zu su­chen”, meint Tes­sa Gan­se­rer.

Mit ei­ner An­fra­ge zum Ple­num nächs­ter Wo­che for­dert Gan­se­rer von der Staats­re­gie­rung hier­zu Aus­kunft und ei­ne kla­re Po­si­tio­nie­rung. „Die Staats­re­gie­rung muss Lehr­kräf­te und Schul­ver­wal­tun­gen vor die­sen An­ge­bo­ten war­nen und die Staats­re­gie­rung muss da­für sor­gen, dass Teen­STAR kei­nen Zu­gang zu Schu­len in Bay­ern be­kommt.“

Die Stand­punk­te und In­hal­te des Ver­eins Teen­STAR sind nicht ak­zep­ta­bel und als ho­mo- und trans­feind­li­che Pro­pa­gan­da ein­zu­stu­fen. Aus Un­ter­la­gen, die als ‚Schu­lungs­ma­te­ri­al‘ für jun­ge Men­schen ge­nutzt wer­den, geht zwei­fels­frei her­vor, dass nur die Ehe zwi­schen Frau und Mann als ak­zep­ta­ble Be­zie­hungs­form an­er­kannt ist.

Gleich­ge­schlecht­li­che Ori­en­tie­run­gen wer­den als be­han­del­bar be­trach­tet. Dar­über hin­aus wer­den jun­ge Frau­en auf ei­ne aus­schließ­li­che Rol­le als Mut­ter mas­siv re­du­ziert. Die­se Per­spek­ti­ven stel­len ei­ne Ge­fähr­dung für jun­ge Men­schen dar und nichts an­de­res.

Verwandte Artikel